Dokumentarfilmpreis
Mein Dokumentarfilm über die Entwicklung von Pekings Innenstadt und die Auswirkungen auf die Menschen hat letzte Woche beim “China International Documentary Film Festival” einen Preis bekommen.
Im Rahmen einer Forschungsarbeit für die “China Academy of Urban Planning and Design” über die sozialen Auswirkungen der Stadtmodernisierung hatte ich einen begleitenden Dokumentarfilm gedreht, der mit grossen Erfolg ankommt.

CiT - Community in Transition
Inhalt:
Die Städte in China wachsen über ihre Grenzen hinaus. Innerstädtische Gebiete werden abgerissen und durch mono-funktionale Blöcke ersetzt. Die Bewohner werden in die Vorstädte so genannte Schlafstädte, umgesiedelt. Dieses Modell erwies sich international bereits als Fehlentwicklung, aber unter dem herrschenden Entwicklungsdruck in Chinas Städten gibt es vordergründig keine Alternative.
Der Film behandelt existierende soziale Strukturen innerhalb Pekings. Diese Hutong-Gebiete werden derzeit großflächig abgerissen, um für Neubauten und Geschäftszentren Platz zu machen. Planer verfügen nur über sehr wenig Wissen und Spielraum, mit den sozialen Strukturen und den Bedürfnissen der Menschen in diesen Gebieten umzugehen. Trotz aller augenscheinlichen Nachteile bieten ebendiese Wohngebiete in Peking ein sicheres Lebensumfeld im menschlichen Masstab mit einem breiten Angebot an Wohnraum und Arbeit in der Nachbarschaft.
Wie kann eine Kommune - das soziale Netzwerk einer Nachbarschaft erhalten bleiben, auch wenn die städtische Umgebung sich weiterentwickeln muss?
Der Film ist das Resultat einer 2-jährigen Untersuchung für das Planungsamt des chinesischen Bauministeriums. Es soll aufzeigen, dass die Menschen in diesen Gebieten einen Wert am städtischen Leben darstellen, nicht ein Problem.







