Kohlhaas

[Brandheiss]

Ich war dann doch erstaunt, kuerzlich einen jungen Mann mit einem “Kohlhaas”-Jaeckchen zu sehen. Ist das eine Modemarke, oder zeigt der Mann einfach nur seine Lieblingsarchitekturfirma?

 

In eigener Sache: Filmvorfuehrung

[Architektur + Stadt]

Community in Transition - CiT, Beijing 2009
Im Rahmen meiner Forschungsarbeit für die China Academy of Urban Planning and Design (CAUPD) / Ministry of Housing and Rural-Urban Development (MOHURD) habe ich gerade einen Dokumentarfilm fertiggestellt:

Derzeit wachsen die Städte in China über ihre Grenzen hinaus. Innerstädtische Gebiete werden abgerissen und durch mono-funktionale Blöcke ersetzt. Die Bewohner werden in die Vorstädte, sogenannte Schlafstädte, umgesiedelt. Dieses Modell erwies sich international bereits als Fehlentwicklung, aber unter dem herrschenden Entwicklungsdruck in Chinas Städten gibt es vordergründig keine Alternative.

Wie kann eine Kommune - das soziale Netzwerk einer Nachbarschaft erhalten  bleiben, auch wenn die städtische Umgebung sich weiterentwickeln muss?

Der Film zeigt, dass die Menschen in diesen Gebieten einen Wert an städtischem Leben darstellen, und nicht etwa ein Problem.

Am Samstag den 28. März zeige ich den Film im Rahmen einer kleinen Veranstaltung in Peking. Meine Leser sind dazu herzlich eingeladen.

Beginn: 18:00
Ort: Westlich der Nationaloper in Peking

Adresse:
Dong Song Shu Hutong Nr.17
National Opera Beijing-West Street (Bingbuwa Hutong) to the south. After the Red-light, (Xijiaomingxiang) the second Hutong to the right - Dong Song Shu Hutong. After ~100 meters the renovated Courtyard Nr. 17 on your right.  


Ausdrucken und dem Taxifahrer zeigen:
东松树胡同17号,100051,北京
国家大剧院西街,兵部洼胡同往南走,到红
绿灯,西交民巷第二个胡同右转走100米右
手边的院子


 

Yan Jun - Subjam

[Kunst&Kultur]

Yan Jun - aktiv im Bereich Elektro-Acustics and Video-Performance, auch bekannt durch sein Blog -Subjam- und die Live-Buehne -Dos Kolegas- hat heute ein Rundschreiben per Email verschickt. Seine Webseite ist wohl derzeit nicht aufrufbar...

Es ist ein bisschen knapp, aber wer Lust hat auf einen interessanten Abend im DosKolegas ist herzlich willkommen. Die Vorfuehrungen sind allemal sehenswert.


March 17th (tonight), PM 8. 2Kolegas Bar (www.2kolegas.com), a speciall issue of Waterland Kwanyin. Mafeisan, Walnut Room and Li Jianhong + Li Tieqiao + Yan Jun will play: http://www.douban.com/event/10561452/
all performers will sell their equipments after the show. audience are encouraged to bring their 2nd hand stuff for trade.

March 19th, PM7, a show at Today Art Museum (www.todayartmuseum.com) about voice: Echo Ho (voice and real-time digital transformation), 8GG (digital ineteractive instrument), Yan Jun (voice and space feedback). from PM1 you can visit installations by 8GG and other artists. see poster for more information (English): http://www.douban.com/event/10569669/

March 21st and 22nd, yes, you may know it will be Sally Can't Dance the super dense new music festival at D22 Bar (www.d22beijing.com): http://www.douban.com/event/10503893/
specially, welcome to see: Yan Jun + Li Zenghui (PM 3 of 21st); Yan Jun + Wu Na (PM 2:30 of 22nd)

March 31st, PM 8, another speciall Waterland Kwanyin will takes place at 2Kolegas Bar: Sin:Ned from Hong Kong and Douglas Lee from Chengdu will show up.

big news of April, Otomo Yoshihide, Sachiko M, FEN (Otomo Yoshihide from JP, Ryu Hankil from KR, Yuen Cheewai from SG and Yan Jun from CN). they will play at 2Kolegas Bar (PM 8 of 11th), and Iberia Art Center (www.iberiart.org) (PM3:30 of 12th):
http://www.douban.com/event/10531563/
http://www.douban.com/event/10534750/

......END...but not end. see you while things happen...

Dynamic City Foundation

[Architektur + Stadt]

DCF und ihr aktiver Frontman, Neville Mars sind weiterhin vorne dran, wenn es um Diskussionen rund um Architektur und Architekturtraeume geht. Dem Neville sein erstes Buch, The Chinese Dream - A Society under Construction, ist zwar schwer zu lesen, und eventuell auch nicht dazu gemacht, aber ist ein hervorragendes Sammelsurium von Ideen und Quergedanken zum Thema Stadtentwicklung in China.  Interessierte Leser koennen unter burb.tv tief in das Buch eintauchen. http://burb.tv/

Anbei eine Ankuendigung zu einem neuen Magazin und einem Vortrag in der Central Academy of Fine Arts CAFA - der Neville und seine Vortraege sind sehr empfehlenswert - leider hat mich die Ankuendigung zum Vortrag erst gestern erreicht, und gestern war der Vortrag... :

 

Betriebsausflug 2009

[Architektur + Stadt]

Der Fruehling kommt und damit auch eine praechtige Gelegenheit fuer gemeinsame Betriebsausfluege. Wir, ich und mein Team sind also vor dem Wochenende gemeinsam rausgefahren. Und wie...
Eine grobe Einschaetzung ueber den Daumen ergab, dass wir mit mehr Computer-Rechenkraft unterwegs waren, als die Mondfaehre. Wir waren 8 Leute und hatten nach grober Zaehlung 5 digitale Profi Spiegelreflexkameras dabei, mindestens 12 Mobiltelefone - wobei die ja ebenfalls bessere Bilder machen, als mancher Fotoapparat, Satellitennavigation, Laptop Computer und Videoprojektor, Aktivlautsprecher, tragbares drahtloses Internet, 2 Voll-Vierradantrieb-Extreme-Jeeps, undwasweissichnochalles...
Immerhin unsere Expedition brachte uns an einen relativ unberuehrten Teil der chinesichen Mauer, etwa 60 km noerdlich von Peking. Dort lag noch Schnee, sodass sich das Kevlar-Thermo-Schuhwerk meiner Kollegen bewaehren konnte, die sich gegenseitig begeistert mit Walkies-Talkies im Wald vor Glatteis warnten. Eingekehrt sind wir in der “Mountain Bar” die sich seit unserem letzten Besuch zu einem sehr passablen Restaurant entwickelte. Dort gibt es recht gute lokale Kueche. Uebernachtet haben wir in einem “Country-Club” in Huairou, dem “Village View Resort” ebenfalls sehr anstaendig, geflegt und extrem ruhig, da wir die einzigen Gaeste waren.


 

 

 

 

Der Osten ist unergruendlich

[Architektur + Stadt]

Mit solch kleinen Widersrpuechen muss man hier Leben. Hier ist ein wunderbarer kleiner Zebrastreifen, die Fussgaengerampel ist gruen, aber ein Zaun steht im Weg, schliesslich ist es unsicher hier ueber die Strasse zu gehen - es koennte ja was passieren. Also werden Massnahmen getroffen; ein Zaun muss her. Zum Glueck geht der Zaun nicht weit, so etwa 20 Meter weiter hinten kann man dann schnell ueber die Strasse huschen - ohne von so laestigen Dingern wie Ampel und Zebrastreifen in vermeintlicher Sicherheit gewiegt zu werden. Also, wenn man so nachdenkt, ist diese, die Sinne schaerfende Massnahme tatsaechlich hintergruendig sinnvoll: Wer weiter hinten ueber die Strasse flitzt, der passt auf!

 

Tipp-Topp

[Architektur + Stadt]

Nun mal wieder ein anderes Thema: die Baustelle bei mir vor dem Haus. Da ich von meiner Wohnung sozusagen einen Logenplatz habe, gucke ich da natuerlich gern beim arbeiten zu - mit einem Kaffee in der Hand lehne ich am Fenster. Gerne lass ich mich ja ueber Bauqualitaet aus, die mir immer mal wieder ins Auge springt. Aber hier auf der Baustelle, die springt mir auch ins Auge. Selten sehe ich so etwas. Die ist gepflegt, sauber gekehrt, aufgeraeumt, alle Stapel ordentlich verteilt, wo man sie brauch, nichts liegt rum, und dann sehe ich am Wochenende obendrein auch noch, wie ein paar Arbeiter die Betonbewehrung - das sind die Eisenstangen, um die herum Beton gegossen wird, wegen der Stabiliaet - mit Drahtbuersten vom Rost befreien. Einwandfrei. Da kann man beim besten Willen nichts dran finden.

 

Wikinger - nochmal

[Architektur + Stadt]
gerade eben erhalte ich eine email von Wikinger. ich habe ihn in der nacht aufgefordert, aufzuhoeren, meine artikel zu klauen:

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Hallo Falk,
Entschuldigung, es soll nicht wieder vorkommen. Ich war zwar schon des öfteren mit dem neuen Zug nachTianjin gefahren und hab auch mit meinem Sohn im Fußball-Restaurant gespeist. Aber das soll nun keine Ausrede sein. Ich finde einfach Deine Wortwahl so gut, dass ich sie größtenteils übernommen hatte. Also, ich verspreche Dir, dass damit Schluss ist!
Natürlich hab ich auch viele eigene Ideen, die ich künftig, wie vorher auch, zu Papier bringen werde.

Gruß
wikinger

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ja, weisst du, da muss ich sagen, dass wir ja nun alle wissen, dass "größtenteils übernommen" etwas mit Copyright zu tun hat. Und Bilder klauen auch. loesche SOFORT alle meine Beitraege und loesche SOFORT alle meine Bilder, die du geklaut hast.

Grossteils uebernommen, sagst du.. du machst einfach Copy-Paste, sag mal hast du abitur? weisst du was copyright bedeutet? loesche SOFORT alle meine Beitraege und Bilder die du geklaut hast!

geh in deine ecke und bleib dort. ich bin der meinung, dass wir auslaender hier in diesem gastland verantwortung haben, verantwortung und wuerde. dazu gehoert dass du allem anschein ein deutscher bist, und etwas in diesem land repraesentierst: die chinesen glauben, du bist gebildet, dein wort wiegt. dann entbloedest du dich nicht, genau das gegenteil zu zeigen?

hier einer der beitraege, die du einfach uebernommen hast - wort fuer wort:

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Wikinger - Betreff des Beitrags: Re: Chinesische Elektroautos entwickeln sich zum ExportschlagerVerfasst: 2009-02-25 21:15

Registriert: 2008-11-07 10:19
Beiträge: 47
Wohnort: Beijing   
Ich habe in einer deutschen Internet-Zeitung den Beitrag über das kleine Chinesischee Auto gelesen, das derzeit erfolgreich in China und im Ausland verkauft wird. Sogar in USA. Es kamen da irgendwelche 4.800 Bestellungen in den ersten sechs Wochen aus den USA... Dieses kleine Auto hab ich schon mal vor einigen Monaten hier in unserer Tiefgarage gesehen, auf den ersten Blick ähnelt es ganz verdammt einem bekannten Kleinwagen, den man in Europa kennt. Die haben seit dem etwas am Design gebastelt, so dass der Wagen jetzt sogar 2 bekannten Marken aus dem süddeutschen Raum ähnelt.
Aber die Strategie ist nicht übel. Das Ding hat was! Weil - der Wagen ist klein. Und billig. Wie effizient die Technik ist, kann ich nicht sagen. Die Batterien sind herkömmliche Bleiakkumulatoren, bewährt, aber ein bisschen schwer, und umwelttechnisch vielleicht auch nicht einwandfrei. Unabhängig davon aber finde ich den Ansatz gut: Kleine Autos.

Das Konzept großer Automobilkonzerne, mit gewaltigen Blechwolken, tonnenschwer obendrein, den Geschmack der Kunden auf Elektroautos umzuschwenken, halte ich für total falsch. So gehts nicht!

Was wir derzeit NICHT brauchen, sind noch mehr Fortbewegungsmittel mit alten Strategien, also herkömmliche Modelle. Und statt Verbrennungsmotor einen Elektromotor einbauen - klappt nicht. Noch mehr Technik, noch größere Autos müssen auch hin- und herbewegt werden. Nicht gut! Die gesamte Idee des Personentransports muss überdacht werden, um den Planeten zu retten. Was wir brauchen ist Abrüstung im PKW-Bereich - und nicht nur hier in China. Was soll der Quatsch, sich 2 Tonnen Auto zu kaufen, einen Motor - ob Elektro oder Verbrennung - drin, und dann darin herumzuschaukeln.
Meiner Meiunung nach gibt es ein paar Wege:
Benzin muss richtig teuer werden. So dass einem die Augen tränen. Apothekerpreise. 15,99 Euro der Liter. 
Gleichzeitig müssen öffentliche Verkehrsmittel dramatisch ausgebaut werden, und zwar so, dass ich besser ohne Auto rumkomme als mit Auto. Dann wäre ich auch bereit, hier in Beijing auf meinen Jeep zu verzichten.

Hongkong ist schon mal ein gutes Beispiel, was Kompaktheit angeht. Dort braucht man kein Auto. Wer dort ein Auto fahren will, der muss sich eines zulegen. Aber das kostet. Reichlich!
 

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mein originalbeitrag hier

http://www.pekingblog.hochparterre.ch/p413.html